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𝐈𝐅𝐒 8 𝐌𝐚𝐧𝐠𝐞𝐥𝐧𝐝𝐞 𝐊𝐨𝐫𝐫𝐞𝐤𝐭𝐮𝐫𝐦𝐚ß𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞 𝐚𝐥𝐬 𝐡ä𝐮𝐟𝐢𝐠𝐬𝐭𝐞𝐬 𝐀𝐮𝐝𝐢𝐭-𝐊𝐎
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Die aktuelle Auswertung des IFS zeigt es schwarz auf weiß – in zahlreichen Betrieben werden Maßnahmen, die aus Auditabweichungen resultieren nicht nachhaltig umgesetzt. Dadurch kommt es zu folgenschweren Konsequenzen im Folgeaudit, was sich in einem Zertifikatsverlust äußert. Doch woran liegt das?
„𝐀𝐮𝐝𝐢𝐭 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐞𝐡𝐞𝐧“ 𝐡𝐚𝐭 𝐡ö𝐡𝐞𝐫𝐞 𝐏𝐫𝐢𝐨𝐫𝐢𝐭ä𝐭 𝐚𝐥𝐬 „𝐒𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦 𝐯𝐞𝐫𝐛𝐞𝐬𝐬𝐞𝐫𝐧“
Wer kennt es nicht, das Audit ist bestanden, der Maßnahmenplan wird zugeschickt und man möchte nichts lieber als diesen schnell abarbeiten. Kurzfristig wird viel Energie investiert, aber sobald der Auditdruck weg ist, versandet die Umsetzung. Und genau das kann gefährlich werden. Oft werden Abweichungen nur oberflächlich „abgestellt“, z. B. durch eine schnelle Korrekturmaßnahme. Diese wird nicht in die tägliche Praxis integriert (z. B. durch Schulungen, Prozessänderungen). Auch wird nicht kontrolliert, ob die Maßnahme langfristig wirksam ist. Wenn Mitarbeiter dazu noch die Maßnahmen als Belastung anstatt Unterstützung sehen, ist eine Missachtung vorprogrammiert.
Dazu kommt, dass personelle Engpässe, Zeitdruck und fehlende finanzielle Mittel dazu führen, dass Abweichungen nicht tiefgreifend bearbeitet werden.
Oft fehlt auch eine starke QM-Leitung oder Fachkompetenz.
𝐁𝐞𝐬𝐬𝐞𝐫 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐔𝐫𝐬𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧𝐚𝐧𝐚𝐥𝐲𝐬𝐞 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐁𝐞𝐝𝐞𝐮𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐳𝐮 𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧𝐤𝐞𝐧.
Es bringt nichts den Bodenbelag zum X-ten Mal nachzubessern, wenn der Untergrund marode ist. Auch ist es kontraproduktiv das Intervall von Kontrollmaßnahmen zu verschärfen, wenn den Mitarbeitern kein Zeitfenster für deren Durchführung gegeben wird. Sinnvoll ist es auch die Abarbeitung der Maßnahmen in einem regelmäßigen (Management)-Review zu verfolgen. Eine Möglichkeit bietet auch die Überwachung im Rahmen der HACCP-Teamsitzung.
💡 𝐓𝐢𝐩𝐩: Bei internen Audits immer die Abarbeitung der Korrekturmaßnahmen der vorangegangenen internen/externen Audits prüfen!
Fehlt die nötige Kompetenz, ist es ratsam, externe Unterstützung in Anspruch zu nehmen 😉 Ziel sollte sein, dass der Betrieb lernt, Abweichungen künftig strukturiert und nachhaltig zu bearbeiten, um den Folgen einer KO-Bewertung vorzubeugen.